Nachgedanken zum BPT11

Ahoi!
Alles Gute an den neuen Bundesvorstand! Obschon ich nicht in Heidenheim sein konnte, bin ich mit dem Wahlergebnis zufrieden. Als Schatzmeister freue ich mich  über die Wahl von Rene Borsig, von dem ich mir eine Verbesserung der Prozesse und eine Vereinfachung meiner Arbeit oder der meines Nachfolgers verspreche. @Rene: Viel Erfolg!
Persönlich glaube ich, dass Rene und Wilm eng zusammenarbeiten sollten, um die Mitgliederverwaltung und das Rechnungswesen zukunftstauglich zu machen.

Von dem neuen Vorstand verspreche ich mir, dass er die Kooperationsbereitschaft zwischen den Piraten fördert und dass er in der öffentlichen Wahrnehmung präsenter wird. Der Kollege Christopher Lauer wollte polarisieren, er hat polarisiert und er ist nicht gewählt worden… Ce la view… Vielleicht ist es derzeit wichtiger, die Piratenpartei zusammenzuführen, als eine Wahl in Berlin zu gewinnen. Natürlich kann man jetzt auf den gewählten Vorsitzenden einhacken oder der geneigte Kritiker kann sich für die nächste Wahl in einem Jahr positionieren. Wenn dabei die Inhalte der Piratenpartei vorangebracht werden, habe ich nichts dagegen.

Ich teile die Einstellung von Sebastian Nerz zum LQFB weitgehend bzw. sehe die selben Probleme. Nichtsdestotrotz muss sich die Piratenpartei in Zukunft mit neuen Formen der Demokratie-Gestaltung auseinandersetzen, denn die moderne Gesellschaft ist unser Kernthema, oder etwa nicht? Ich glaube nicht, dass wir als reine Datenschutz- und Bürgerrechtspartei einen Blumentopf bei den kommenden Wahlen gewählen können.

In der breiten Öffentlichkeit werden in erster Linie Gesichter wahrgenommen und nicht Inhalte bzw. die Inhalte nur schemenhaft. Das schmeckt uns Piraten zwar nicht besonders, aber dieses Modell passt recht gut auf die Wirklichkeit. Auch daher finde ich es gut, dass wir zwei Frauen im Bundesvorstand haben. Das lässt uns ein  weniger nerdig nach außen wirken.😉 Aber auch von den Männern verspreche ich mir eine bessere Wirkung nach Außen. Ich drück euch die Daumen, dass das klappt, ohne, dass ihr euch verbiegen müsst.

Viel Erfolg!

Nachbemerkung: Es wird oft von der Professionalisierung der Piratenpartei gesprochen. Sicherlich müssen wir uns weiterentwickeln, aber wir müssen den etablierten Parteien auch nicht alles ohne nachzudenken nachmachen. Schließlich wollen wir keine Grünen 2.0 werden.

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