Lebenszeichen

Ich lebe noch, auch wenn ich mich in letzter Zeit nicht so sehr politisch geäußert habe. Ich brauchte einfach eine Auszeit.  Jetzt bin ich wieder da und ich bin immer noch Pirat, sehe auch keinen Grund damit aufzuhören.

Sicherlich, auch mir gehen Leute auf die Nerven, die, die nicht nachdenken, bevor sie irgendetwas nachplappern, die, die andere Menschen nicht wertschätzen können und deswegen blindlings auf alles einschlagen, das nicht Einheitsbrei ist und die, die meinen, dass unter 3% demnächst die Welt untergeht. Mit den Leuten hat man aber nicht nur bei den Piraten zu tun. Und das sind meistens auch nicht die Leute, die die Ärmel hochkrempeln.
Also, bis bald und demnächst.

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Bildungsgedanken im 21.Jhd.

Ein Bildungssystem, in dem wir das Internet immernoch in erster Linie als Gefahr und nicht als Chance begreifen, wird in der Zukunft keine Chancen haben. Bildung im 21 Jahrhundert muss sich vernetzen. Schüler und Studenten sollten Zugriff auf Bildungsmaterialien aus aller Welt haben, während die Lehrer zu Tutoren werden auf dem Weg zu einer individuellen Qualifikation der Schüler und Studenten.

Am Ende wird das Dogma der Vergleichbarkeit von Bildungswegen fallen müssen, auch wenn das den Rationalisten, die auch bei den Piraten stark vertreten sind, nicht gefallen wird, die Menschen immer wieder gerne in einfachen Kennzahlen erfassen wollen. Die Wirtschaft zeigt, dass Kennzahlen, wenn sie gezielt und vernünftig eingesetzt werden, ein sinnvolles Steuerinstrument sind, dass sie sich aber in das Gegenteil verkehren, wenn sie ohne Sinn und Verstand eingesetzt werden, oder einfach nur immer weiter verallgemeinert werden, aber ich schweife ab.

Die Veränderungen durch das Internet haben gerade mal begonnen und es ist fatal, wenn die politischen Kräfte in unserem Land auf die Bremsedrücken und Angst verbreiten, statt den Wandel krative mitzugestalten. Leider können wir diesbezüglich weder von Schwarz-Rot noch von Schwarz-Grün allzuviel erhoffen.

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Die Umfrage des Bundesvorstandes

Die Umfrage des Bundesvorstandes hat ein klares Meinungsbild der Piraten ergeben. Sicherlich sind einige der anonymen Anmerkungen, die Johannes hat einstecken müssen so nicht in Ordnung, aber was habt ihr erwartet bei einer anonymen Umfrage.  Ich denke, der BuVo sollte die beleidigenden Antworten, die zum Teil wirklich extrem unterirdisch sind, ausklammern und dann mal ein paar Schlussfolgerung ziehen und entsprechend handeln. Alles andere wäre jetzt nur noch unglaubwürdig.

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Sexismus

Wer Beyonce in der Halbzeitshow sieht, muss an die Sexismus-Debatte denken titelt der Tagesspiegel, aber ist es nicht viel eher so, dass der Tagesspiegel durch solch eine unbedachte Überschrift den Sexismus und den Glauben, dass leicht bekleidete Frauen doch selbst Schuld sind, hofiert. Insofern müsste einen eher dieser Artikel an den alltäglichen Sexismus denken lassen, nicht der Auftritt an und für sich.

Nicht die Bemerkung von Herrn Brüderle ist das Kernproblem, sondern, dass keiner der anwesenden Männer sofort gesagt hat: “Du bist aber eine notgeile Pottsau, so kurz vor der Senilität wäre mir das peinlich.” Und das in diesem Zusammenhang Frau Merkel nicht den Werteverfall in der Gesellschaft beklagt hat. Es wird immer der Werteverfall bei der Jugend beschrien, nicht aber bei denen, die auf Kosten dieser Jugend leben.

Sexismus ist aus meiner Sicht nichts, was eine einzelne Person machen kann, sondern das, was entsteht, wenn die Beobachter drum herum mit dem Kopf nicken und nicht eingreifen. Insofern sind Sexismus und Mobbing thematisch eng miteinander verwand.

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Raus aus der Comfortzone, Piraten!

Die Piraten haben sich im letzten halben Jahr in ihre programmatische Arbeit verkrochen. Das war auch gut so, wir dürfen aber jetzt nicht in den Größenwahn verfallen, solange am perfekten Wahlprogramm zu feilen, bis die Wahl gelaufen ist. Jetzt müssen wir raus aus der Comfortzone und unser Programm, so unvollständig es auch sein mag, präsentieren. Und wir müssen die Leute präsentieren, soweit bereits aufgestellt, die dieses Programm im Bundestag vertreten sollen.

Damit müssen wir auch unser Kernthema wieder besetzen, nämlich den Bürger ernstzunehmen. Das können wir aber nicht, wenn wir thematische Nabelschau betreiben. Wir dürfen nicht nur an unseren guten Ideen arbeiten, sondern müssen unsere Mitbürger konsequent dabei mit einbeziehen. Das perfekte Programm, dass den Bürger nicht einbezieht, ist gut riechende Seife, die den Schmutz nicht löst.

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